Bauernhof-WG

Heute sind wir in der Zwiebelcommunity angekommen: Zwei Wochen werden wir WG- und Bauernhof-Erfahrungen sammeln.

Wir sind wahnsinnig gespannt: Ob Aeneas Freunde findet und vielleicht das eine oder andere Wort Englisch redet? Ob wir eine WG nach Jahren der WG-Absenz nicht doch schrecklich finden weil wir viel zu verspießt geworden sind? Ob es nicht doch langweilig wird, so nur mit Schafen und Kühen und ne Menge an Vollbärtigen, in ihr Vollkornbrot beißend? Ohne Stadt? Ohne Internet? OHNE INTERNET?

Naja, vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm und wer weiß, vielleicht mögen wir es sogar?

Hier bekommt man immer was zu essen und wohnen kann man auch. Dafür muss man arbeiten. Wir haben allerdings zwei Kinderchen. Also was mit denen tun? Auf den Rücken schnallen, oder was?

Der Deal ist nun folgender: Einer arbeitet voll, wohnt und speist deshalb für umme. Der andere kümmert sich umme Kinderchens, dafür bezahlt er seine Mahlzeiten und Bett. Das heißt für uns, dass wir pro Tag 10 Pfund zahlen. Zum Vergleich: Eine Nacht auf dem Campingplatz kostet für uns etwa 12 bis 23 Pfund.

Guter Deal also. Für mich noch besser, da Stella unbedingt aufs Feld will und ich mich derweil mit den beiden vergnügen kann.We call that progressive, thank you, Stella, my dear. Stella hat richtig Lust, auf die Felder rauszuziehen und ich freue mich, wenn ich mit den beiden abhängen kann.

Schön, so kann's was werden hier, auch mit den Vollbärtigen. Auch das Wetter wird besser, wenn es auch britisch bleibt, sehr wechselhaft mit urplötzlichen Regenschauern und genauso so plötzlichem Brutzelwetter, gewöhnungsbedürftig.